Der Verband

Zweckverband

Der Zweckverband für Tierkörper- und Schlachtabfallbeseitgung Plattling (ZTS) ist alleiniger Eigentümer der Tierkörperbeseitigungsanlage Plattling.

Die Verbandsmitglieder haben den Zweckverband nach dem Gesetz über die Kommunale Zusammenarbeit (KommZG) gegründet um durch diesen die nach den gesetzlichen Bestimmungen den Landkreisen und Kreisfreien Städten obliegende Aufgabe der Tierkörper- und Schlachtabfallbeseitigung erledigen zu lassen.

Der Betrieb der TBA Plattling war von 1981 bis 11.09.2001 an eine private Betreibergesellschaft (OFG) verpachtet. Seit 12.09.2001 betreibt der ZTS die TBA Plattling wieder in eigener Regie.

Die Verbandsversammlung (Mai 2014 – Mai 2020)

VerbandsmitgliedVerbandsratStellvertreter
Landkreis ChamLR Franz Löffler

Markus Müller

Patricia Stoiber

Norbert Wittman

Landkreis DeggendorfLR Christian Bernreiter

Peter Erl

Josef Färber

Eugen Gegenfurtner

Landkreis Dingolfing-Landau KR Walter Heidl Irene Waas
Landkreis Freyung-Grafenau LR Sebastian Gruber

Helga Weinberger

Renate Cerny

Landkreis Kelheim KR Thomas Obster Konrad Dichtl
Landkreis Landshut KR Hans Keil Angelika Aiwanger
Landkreis Passau LR Franz Meyer

Raimund Kneidinger

Gerlinde Kaupa

Klaus Jeggle

Landkreis Regen LR Michael Adam

Willi Killinger

Erich Muhr

Helmut Plenk

Landkreis Rottal-Inn LR Michael Fahmüller

Helmut Lugeder

Edeltraud Plattner

Landkreis Schwandorf KR Dr. Brigitte Birzer Johann Wilhelm
Landkreis Straubing-Bogen KR Alois Rainer Gerhard Stadler
Kreisfreie Stadt Landshut StR Dr. Dagmar Kaindl Rudolf Schnur
Kreisfreie Stadt Passau Alois Schmalhofer Jürgen Dupper
Kreisfreie Stadt Straubing OB Markus Pannermayr

Maria Stelzl

Hans Lohmeier

ZV Scheuermühle LK Neumarkt/Opf. KR Martin Schmid Maria Deß
ZV Scheuermühle LK Regensburg LRin Tanja Schweiger Willi Hogger
ZV Scheuermühle Stadt Regensburg OB Joachim Wolbergs Jürgen Huber

Der Verbandsvorsitzende

Zum Verbandsvorsitzenden wurde in der Verbandsversammlung im Mai 2014 Herr Christian Bernreiter (Landrat Landkreis Deggendorf) gewählt.

Seine Stellvertreter sind:
Frau Tanja Schweiger (Landrätin Landkreis Regensburg)
Herr Michael Adam (Landrat Landkreis Regen)

Die Werkleitung

In der Verbandsversammlung am 28.07.2005 wurde Herr Karl-Heinz Kellermann (Dipl.-Kfm, Werkleiter ZAW-Donau-Wald) mit Wirkung zum 01.07.2005 zum Werkleiter der ZTS-Betriebe Plattling-Rötz bestellt.

Sein Stellverteter ist seit 01.02.2008 Herr Stefan Schlecht (Betriebsleiter TBA Plattling).

Der Werkausschuß

In der Verbandsversammlung vom Mai 2014 wurden folgende Mitglieder des Werkausschusses bestimmt:

 

WerkausschussmitgliedStellvertreter
LR Christian Bernreiter (Vorsitzender) MdB Alois Rainer
LR Michael Adam Dr. Brigitte Birzer
LRin Tanja Schweiger KR Thomas Obster
KR Walter Heidl KR Martin Schmid
Alois Schmalhofer Dr. Dagmar Kaindl

 

 

 

Verbandsgebiet

Das Verbandsgebiet des Zweckverbandes für Tierkörper- und Schlachtabfallbeseitigung Plattling erstreckt sich über die in der nebenstehenden Grafik dunkelblau dargestellten Landkreise, kreisfreien Städte und Zweckverbände, insgesamt 16.134 qkm.

Weiter unten können Sie sich eine detailierte Auflistung unserer Verbandsmitglieder ansehen und erhalten einige Informationen zum einzelnen Verbandsmitglied, u. a. den Vertreter/Stellvertreter des Verbandsmitglieds beim Zweckverband.

Verbandsmitglieder

Die Verbandsmitglieder des ZTS sind die nachfolgend aufgeführten Landkreise, kreisfreien Städte und Zweckverbände.

 

Landkreisekreisfreie StädteZweckverbände
Landkreis ChamStadt LandshutZV Scheuermühle
Landkreis DeggendorfStadt Passau
Landkreis Dingolfing-LandauStadt Straubing
Landkreis Freyung-Grafenau
Landkreis Kelheim
Landkreis Landshut
Landkreis Passau
Landkreis Regen
Landkreis Rottal-Inn
Landkreis Schwandorf
Landkreis Straubing-Bogen

Eigenbetrieb

ZTS Betrieb Plattling

Zur Erledigung der laufenden Geschäfte bei der Führung der TBA Plattling hat der Zweckverband ZTS den Eigenbetrieb "ZTS-Betrieb Plattling" gebildet.
Dies ist ein kommunales Unternehmen des Zweckverbandes, das außerhalb der allgemeinen Verwaltung als Sondervermögen ohne eigene Rechtspersönlichkeit geführt wird (Eigenbetrieb, Art. 88 GO).

Haushalt

Der Eigenbetrieb hat vor Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres einen Wirtschaftsplan aus Erfolgsplan und Vermögensplan aufzustellen.
Das nach den Regeln der kaufmännischen doppelten Buchführung geführte Wirtschaftsjahr wird durch Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz abgeschlossen.

Leitung

Die Werkleitung besteht nach § 4 der Betriebssatzung aus einem Werkleiter und mindestens einem Stellvertreter.
Mit Wirkung zum 01.7.2005 wurde Herr Karl-Heinz Kellermann (Dipl.-Kfm., Werkleiter ZAW-Donau-Wald) von der Verbandsversammlung zum Werkleiter bestellt.
Stellvertrender Werkleiter ist seit 01.02.2008 Herr Stefan Schlecht (Dipl.-Ing., Betriebsleiter TBA Plattling).

Ansprechpartner

Qualitätsmanagement

Der Zweckverband Tierkörper- und Schlachtabfallbeseitigung Plattling führt ein nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem. Dieses gilt für folgende Tätigkeiten bzw. Bereiche: Die Abholung, Sammlung, Beförderung, Behandlung und Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten der Kategorien 1, 2 und 3, sowie die Verwertung, Beseitigung und Vermarktung der verarbeiteten Erzeugnisse.

Wir sind stets bemüht, unser Qualitätsmanagement den sich ständig ändernden Verhältnissen anzupassen und zu verbessern. Dabei sehen wir es als unsere oberste Verpflichtung, eine schnelle, gesetzmäßige, kostengünstige, kunden- und umweltfreundliche Beseitigung der tierischen Nebenprodukte durchzuführen. Dieser Verpflichtung versuchen wir, insbesondere durch folgende Maßnahmen nachzukommen:

  • Durchführung von Kundenbefragungen (Berücksichtigung von Wünschen, Anregungen, aber auch Beschwerden)
  • Ständige Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Ständige Verbesserung unserer betrieblichen Anlagen und unseres Fuhrparks unter Beachtung sowohl betriebswirtschaftlicher als auch umweltorientierter Vorgaben
  • Beständige Tourenoptimierung unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgegebenen Entsorgungsfristen
  • Stetige Berücksichtigung von Marktentwicklungen in Bezug auf die Verwertung unserer Erzeugnisse

Qualitätspolitik

Qualitätspolitik ist die übergeordnete Absicht und Zielsetzung einer Organisation zur Qualität, wie sie durch die oberste Leitung formell ausgedrückt wurde (DIN EN ISO 9001:2015).

Unsere Qualitätspolitik stellt die oberste Leitlinie für unsere unternehmerischen Aktivitäten dar. Sie steht in den Beziehungen zu unseren Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern im Vordergrund. Der ZTS-Betrieb steht für eine schnelle, gesetzmäßige, kostengünstige und umweltfreundliche Beseitigung ihrer tierischen Nebenprodukte. Der ZTS-Betrieb erhebt den Anspruch "Ostbayerischer Spezialist" für die "Tierkörperbeseitigung" zu sein.

Mit dem Einsatz motivierter Mitarbeiter und modernster Technik wollen wir:

  • Die wirtschaftliche Entsorgung für unsere Kunden sicherstellen
  • Eine bestmögliche Qualität aller Produkte, die unser Unternehmen verlassen, erzielen
  • Kundenorientiert sein

Eine ständige Verbesserung der Kundenzufriedenheit sehen wir als unsere wichtigste Herausforderung an.

Durch flexibles Reagieren auf Kundenwünsche wollen wir eine noch bessere Kundenzufriedenheit und dadurch eine langfristige Kundenbindung erreichen. Die Kundenzufriedenheit wird künftig in festen Intervallen ermittelt.

Durch Mitarbeiterschulungen gewährleisten wir, dass unser Personal entsprechend fachkundig und motiviert ist.

Qualität ist vor allem eine Frage der Einstellung eines jeden eizelnen Mitarbeiters zu seiner Arbeit.

Qualität ist, was der Kunde wünscht (Kundenzufriedenheit)

  • Qualität produzieren wir bei unserer Arbeit
  • Wir wollen ohne Fehler arbeiten
  • Qualität sichert langfristig unsere Arbeitsplätze
  • Wir versuchen kontinuierlich unsere Prozesse zu verbessern
  • Wir orientieren uns am internen Kunden.

Wir sind durch die interne Kunden-Zulieferer-Beziehung in der Lage, die Qualität unserer Dienstleistung wirtschaftlich sicherzustellen. Intern erreichen wir die Sensibilisierung für unsere Qualitätsprodukte durch klar kommunizierte Qualitätsziele sowie durch geeignete Fördermaßnahmen.

Wir streben eine Spitzenqualität unserer Entsorgungsdienstleistung und der daraus hergestellten Produkte an.

Wir wollen durch unsere Flexibilität dem Kunden die entsprechende Entsorgungssicherheit gewährleisten.

Wir wollen im Preis-Leistungsverhältnis besser sein als der Wettbewerb, auch im überregionalen Vergleich.

Durch einen aktiven Dialog mit den Kunden und durch Kunden-Feedback erhalten wir wichtige Anregungen für die Neu- und Weiterentwicklung unserer Dienstleistungsprodukte. Wir sind überzeugt, dass der langfristige Erfolg unseres Unternehmens entscheidend von unserer Dienstleisterqualität abhängt.

Wir verpflichten uns, alle uns betreffenden rechtlichen Anforderungen zu ermitteln und einzuhalten.

Energiepolitik und Energieziele

Energiepolitik des Zweckverbandes für Tierkörper- und Schlachabfallbeseitigung

Die Sammlung, Beförderung und Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten gehört schon seit dem Mittelalter zu den ältesten Gewerben der Welt und ist aus der heutigen Entwicklung der Menschheit von Hygienestandards nicht mehr wegzudenken. Die Produkte Tiermehl, Tierfett, und Blutmehl werden unter hygiene- und umweltrechtlichen Standards hergestellt und finden in Bereichen der Zement-, Biodiesel- und Futttermittelindustrie nachhaltig Einsatz.

Mit Novellierung des Strom- und Energiesteuergesetzes wurde für energieintensive Unternehmen, wie dem ZTS, weiter die Möglichkeit geschaffen, die Spitzenausgleichsregelungen in Anspruch zu nehmen, um die Kosten für den bezug von Energie zu reduzieren. Um diese Anforderungen zu erfüllen und den steigenden Energiepreisen entgegen zu wirken, wird ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 intergriert. Das Energiemanagement umfasst alle Maßnahmen um einen minimalen Energieverbrauch sicherzustellen. Es dient der systematischen Erfassung aller relevanten Energieströme, um entsprechende Investitionen zur verbesserung der Energieeffizienz zu bewerten und durchzuführen. Es soll Einfluss nehmen auf die Gestaltung der informations- und Organisationsstruktur, die Energiepolitik des Unternehmens, die Planung, den Betrieb der Anlage, die Kontrollen und Korrekturen und die internen Audits.

Folgende Ziele sollen langfristig erreicht werden:

  • Kostenreduzierung
  • Schwachstellen beseitigen und Einsparpotenziale nutzen
  • Reduzierung von Treibhausgasen
  • Ressourceneffizienz im Bereich der Energieträger
  • Positive Außendarstellung der Energie- und Klimapolitik
  • Einhaltung der gesetzlichen Forderungen
  • Nutzen der gesetzlichen Erleichterung

Für die Umsetzung der Energiepolitik ist das Mitwirken aller Mitarbeiter und Dienstleister notwendig. Die Mitarbeiter werden umfassend informiert und in den Aktionsplan eingebunden. Dies geschieht auf Basis der Energieziele, die von der obersten Führungsebene jährlich festgelegt werden. Grundlagen der Zieldefinition sind hierbei die Verbrauchs- und Produktionsdaten aus der Vergangenheit, sowie die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme. Die Energiepolitik des Zweckverbandes bezieht sich auf alle Bereiche im Unternehmen, alle Tätigkeiten und Verfahren um die kontinuierliche verbesserung der energetischen Leistung sicherzustellen.

Rechtsgrundlagen

Für den Zweckverband für Tierkörper- und Schlachtabfallbeseititung gelten die gesetzlichen Vorschriften der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Bayern.

Der Zweckverband für Tierkörper- und Schlachtabfallbeseitigung kann zur Regelung seiner Angelegenheiten Satzungen erlassen. Die Satzungen müssen im Amtsblatt der Regierung von Niederbayern veröffentlicht werden.